Jeder von uns kennt wahrscheinlich das wunderbare Gefühl,
wenn unsere Anstrengungen von Erfolg gekrönt sind.
Oder das Hochgefühl als Gewinner aus einem Wettkampf hervorzugehen.
Das sind Momente im Leben, an die wir uns gerne erinnern.
Oftmals sind das auch die Momente, aus denen wir unser Selbstwertgefühl
schöpfen.

Dann gibt es da noch die andere Seite der Medaille. Den Misserfolg.
Da stellen sich bei uns Gefühle ein wie Angst, Versagen
oder Hilflosigkeit.

Was bedeutet eigentlich Erfolg oder Misserfolg für Sie?

Als ich vor kurzem das folgenden Zitat von Henry Ford las,
wurde ich nachdenklich.
„Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.“

Hindert uns nicht manchmal die Angst vor Misserfolg, überhaupt mit etwas anzufangen?
Wir könnten ja scheitern. Wir könnten uns ja blamieren.

Doch was ist Misserfolg eigentlich?
Misserfolg bedeutet doch nur, dass ich bislang noch kein Erfolg hatte.
Gibt es denn viele Momente im Leben, in denen wir endgültig scheitern?

Wenn ein Stürmer beim Fussball ein Tor erzielt, hat er Erfolg.
Meinen Sie, er trifft jedes mal?
Rufen die Zuschauer bei jedem Fehlschuss „Versager“?
Wohl kaum.

Erfolg entsteht meines Erachtens durch Üben.
Wir trainieren immer weiter, bis wir zufrieden sind.
Kinder machen das zum Glück automatisch.
Sonst könnten die wenigsten von uns heute laufen.

Erfolg stellt sich ein, wenn wir an einer Sache dran bleiben.
Wenn wir unser Ziel mit Begeisterung verfolgen.

Für mich bedeutet Misserfolg jetzt: Ich bin noch nicht am Ziel.
Das hört sich doch schon viel entspannter an.