Viele Menschen streben in ihrer Arbeit nach Vollkommenheit.
Sie fühlen sich mit 100 % gerade so zufrieden.
Weniger zu akzeptieren, fällt ihnen schwer.

Wenn wir uns den Aufwand für Vollkommenheit
mit Hilfe des Pareto Prinzips vor Augen führen,
können wir den hohen Preis spüren.

Vilfredo Pareto fand heraus, dass 80% des Zieles
in nur 20% der aufgewendeten Zeit erreicht wird.
Das klingt nach Leichtigkeit.

Leider gilt auch der umgekehrte Fall.
Für die restlichen 20% des gewünschten Ergebnisses
wenden wir 80% der Zeit auf.
Das hört sich eher nach Maloche an.

Doch was bringt uns eigentlich Perfektion?

Es bedeutet, dass nichts (an uns) auszusetzen ist.
Schützen wir uns vielleicht mit Perfektion?
Oder haben wir kein genaues Bild von unserem Ziel?

Wenn ich mir über mein Ziel im Unklaren bin,
merke ich nicht, wann ich es erreicht habe.

Wie nutzen wir diese Erkenntnisse für mehr Leichtigkeit in unserem Leben?
– Zuerst klären wir, wie unser Ziel ausschaut.
– Wir prüfen, wie “perfekt” das Ergebnis für uns oder andere sein muss.

Mit dieser Klarheit fällt es leichter, den Aufwand in Grenzen zu halten.