Ich bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich Menschen ihre Ziele angehen.
Manche sehen das Ziel klar vor Augen und scheinen schnurstracks dahin zu steuern.
Andere wiederum haben Angst, das Ziel zu verfehlen.

Dazu kommt mir das Bild eines Bogenschützen in den Sinn.
Wie wird der Schütze sein Ziel anvisieren?
Wird er versuchen, nicht vorbei zu schießen?
Wohl kaum.
Er wird sicherlich auf die Mitte der Scheibe zielen.
Seine Sichtweise richtet sich am Erfolg aus.

Wenn ich Angst habe zu versagen, sehe ich vor allem die Hindernisse.
Ich handele auf der Grundlage von Zweifel.
Wohin soll ich aber zielen, wenn ich nicht vorbei schießen möchte?
Vor allem, was sehe ich vor meinem inneren Auge?

Was sehen Sie, wenn Sie nicht an eine schwarze Katze denken sollen?
Wahrscheinlich eine schwarze Katze …
Unser Gehirn kann nicht nicht an etwas denken.

Also denke ich doch gleich an das, was ich erreichen möchte.
Dann ist die Richtung eindeutig.

Und wenn der Pfeil trotzdem nicht die Mitte der Scheibe trifft?
Dann holen Sie einen weiteren Pfeil aus dem Köcher.
Selten haben wir im Leben nur eine Chance.