Sie kennen das Sprichwort wahrscheinlich in einer leicht abgewandelten Form.
Ich auch. Beim Lesen machte ich mir bislang wenig Gedanken darüber.
Bis ich vor kurzem stutzig wurde.

Wenn eine Person geben kann, dann muss meines Erachtens doch auch
ein Gegenüber da sein, das nehmen möchte.
Sonst geht die Gleichung nicht auf.

Bei genauerem Hinsehen ist das für mich nicht einmal Wortspielerei.
Wer geben kann, beweist Überschuss und Großzügigkeit.
Wer empfängt, fühlt sich wert und kann Hilfe annehmen.

Dabei geben sich beide die Hand.
Jeder schenkt sich selber etwas und gleichzeitig seinem Gegenüber.