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	<title>Leben ohne Limit</title>
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	<description>Das Blog in Sachen Selbstbewusstsein.</description>
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		<title>Sich selbst begegnen</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 07:47:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Häufig stellt sich die Frage, was eine bestimmte Aktivität für unser Fortkommen oder unser Ansehen bringt. So hoffen wir mit der Zeit, einen gewissen Status zu erreichen und Wohlstand anzuhäufen. Wir folgen der Logik, dass mehr Geld und stetiges Schaffen Sicherheit und Freude garantieren. Wenn das stimmt, sollte nach einigen Jahren der Anstrengung Zufriedenheit bei uns einkehren. Ist dem nicht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Häufig stellt sich die Frage, was eine bestimmte Aktivität<br />
für unser Fortkommen oder unser Ansehen bringt.<br />
So hoffen wir mit der Zeit, einen gewissen Status zu erreichen<br />
und Wohlstand anzuhäufen.</p>
<p>Wir folgen der Logik, dass mehr Geld und stetiges Schaffen<br />
Sicherheit und Freude garantieren.<br />
Wenn das stimmt, sollte nach einigen Jahren der Anstrengung<br />
Zufriedenheit bei uns einkehren.</p>
<p>Ist dem nicht so, stellt sich die Frage, inwiefern Karriere,<br />
ein ansehnliches Konto oder Anerkennung helfen,<br />
das Leben zu genießen?<br />
Haben wir auf unserem Weg vielleicht etwas vergessen?</p>
<p>Das Verlangen nach Ansehen ist der Wunsch<br />
als etwas Besonderes anerkannt zu werden.<br />
Wir möchten großartig erscheinen<br />
und spüren das Verlangen, über andere emporzuragen.</p>
<p>Oftmals haben wir eine Vorstellung von dem,<br />
wie wir sein sollten.<br />
Diese Bild hat mit eigenen Wünschen,<br />
den Anforderungen unser Mitmenschen<br />
und den jeweiligen Wertvorstellungen zu tun.</p>
<p>Die Folge ist ein Erwartungsdruck an das eigene Leben.<br />
Unzufriedenheit und Druck resultieren oft aus dem Konflikt,<br />
was ich glaube sein zu müssen, und dem, wie ich wirklich bin.</p>
<p>Die Vorstellung, wir müssten erst die eigenen Wünsche realisieren,<br />
um glücklich sein zu können, führt notgedrungen zu permanenter Unzufriedenheit.<br />
Gestatten wir uns, einmal stehen zu bleiben.</p>
<p>Schnell macht sich beim Alleinsein Langeweile breit.<br />
Hinzu kommt womöglich Angst, zu spüren, da ist nur Leere in mir.<br />
Viel besser funktioniert die Strategie der Ablenkung.<br />
Da bin ich wenigstens beschäftigt und komme weniger ins Grübeln.</p>
<p>Ohne eine gewisse Form von Verwirrung entsteht meist nichts Neues.<br />
Um andere Wege einzuschlagen, brauchen wir Mut.<br />
Reduziere ich das tägliche Grundrauschen, schaffe ich die Möglichkeit,<br />
den Menschen kennen zu lernen, der ich wirklich bin.</p>
<p>Wir wandern nicht ziellos umher, um plötzlich zu Erwachen.<br />
Der Weg zu sich führt durch die Stille.<br />
Raum und Muße ermöglichen Begegnung und das Glück,<br />
zu sich selbst zurückzukommen.</p>
<p>Plötzlich können wir spüren, dass da ein ganz netter Mensch<br />
in uns wohnt. Das, was wir suchen, wohnt in uns.</p>
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		<title>Warten auf das Glück</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem erreichte mich ein Newsletter mit dem Slogan &#8220;Lieber Joachim, mal Hand auf’s Herz. Bist du materiell angemessen reich?&#8221;. Interessanter Aufmacher dachte ich. Wer wird diese Frage schon verneinen? Und das ist wohl auch der Trick an der Sache. Ein bisschen mehr können wir meistens gebrauchen. Zumindest kann es ja nicht schaden &#8230; Gerade in Sachen Geld als das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem erreichte mich ein Newsletter mit dem Slogan<br />
&#8220;Lieber Joachim, mal Hand auf’s Herz. Bist du materiell angemessen reich?&#8221;.<br />
Interessanter Aufmacher dachte ich.<br />
Wer wird diese Frage schon verneinen?</p>
<p>Und das ist wohl auch der Trick an der Sache.<br />
Ein bisschen mehr können wir meistens gebrauchen.<br />
Zumindest kann es ja nicht schaden &#8230;<br />
Gerade in Sachen Geld als das universelle Tauschmittel<br />
und Glücksversprechen darf es ruhig noch mehr als genug sein.</p>
<p>Unsere Fantasie ist ein starker Verbündeter der Werbung.<br />
Mit ein paar geschickt inszenierten Worten oder Bildern<br />
wandern wir in Gedanken in schöne Länder,<br />
umgeben uns mit attraktiven Partnern und schwelgen im Luxus.</p>
<p>Das &#8220;Was wäre wenn &#8230;&#8221; ist für uns scheinbar begehrenswerter<br />
als das &#8220;Was gerade anliegt&#8221;.<br />
Wir haben schöne Wohnungen, nette Autos und gut gefüllte Kleiderschränke.<br />
Trotzdem sind wir weiter auf der Suche nach dem ultimativen Kick.</p>
<p>Wann hört diese Mehr-haben-wollen Spirale eigentlich auf?<br />
In Deutschland, Österreich und der Schweiz<br />
geht es den meisten von uns recht gut.<br />
Zumindest im Vergleich zu vorigen Jahrhunderten<br />
und erst recht im Vergleich zu vielen Ländern<br />
in Afrika, Asien und Südamerika.</p>
<p>Den meisten ist das auch irgendwie bewusst.<br />
Und trotzdem &#8230;<br />
Wenn ich dieses oder jenes noch hätte, wäre die Welt ein noch schönerer Ort.<br />
Mir kommt das Gefühl auf jeden Fall sehr bekannt vor.</p>
<p>Insofern kann der Werbung nur daran gelegen sein,<br />
(unerreichbare) Ideale zu propagieren.<br />
Das Glück wartet (wahrscheinlich) gleich um die Ecke.<br />
Statt zufrieden zu leben, werden wir zu Auchhabenwoller.<br />
Dabei verpassen wir meines Erachtens einen schönen Teil<br />
unseres Lebens während wir auf rastloser Suche sind.</p>
<p>Drei Eigenschaften helfen mir, zufriedener zu sein.</p>
<div class="" style="float:left;margin-right:20px">
<span class="dropcap3 copper_sprite">1</span>
</div>
<div class="" style="overflow:hidden">
<h5>Achtsamkeit</h5>
<p>Bekanntermaßen findet das Leben immer jetzt statt.<br />
Was brauche ich in diesem einem Moment wirklich?<br />
Bin ich glücklicher, wenn ich viele Optionen habe?<br />
Oder zerreißen mich diese sogar?
</p></div>
<div class="" style="float:left;margin-right:20px">
<span class="dropcap3 copper_sprite">2</span>
</div>
<div class="" style="overflow:hidden">
<h5>Dankbarkeit</h5>
<p>Dankbarkeit ist die Erinnerung des Herzens.<br />
Was macht es für einen Sinn, nach Neuem zu streben,<br />
wenn ich mich über das Vorhandene nicht freuen kann?
</p></div>
<div class="" style="float:left;margin-right:20px">
<span class="dropcap3 copper_sprite">3</span>
</div>
<div class="" style="overflow:hidden">
<h5>Nicht Vergleichen</h5>
<p>Sobald der eigene Erfolg nur an Bedeutung gewinnt<br />
wenn ich &#8220;besser&#8221; als meine Mitmenschen bin, entsteht schnell Druck und Unzufriedenheit.<br />
Es wird wohl stets wohlhabendere oder ehrgeizigere Menschen geben.<br />
Je mehr wir vergleichen, desto weniger leben wir unser eigenes Leben.
</p></div>
<p>Glück entsteht in uns.<br />
Dafür sind wir alleine verantwortlich.<br />
Es geht nicht um ein Leben in Askese.<br />
Doch wahrer Reichtum entsteht meines Erachtens<br />
nur in der Begegnung mit einem selbst.</p>
<p>Solange wir nicht zufrieden sind mit unserer Person,<br />
werden wir wohl niemals glücklich sein.<br />
Da nützt auch ein bisschen mehr Geld oder Ansehen wenig.</p>
<p>Sobald ich mich annehmen kann, entspannt sich vieles.<br />
Dann antworte ich auf die Frage im Newsletter &#8220;Bist du materiell angemessen reich?&#8221;:<br />
Ja und noch viel mehr als das.</p>
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		<title>Mit dem Herzen sehen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 08:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Momenten der Offenheit scheint die Welt sich in einem anderen Licht zu präsentieren. Jenseits von Logik und Erwartungen wird das Erleben vielschichtiger. Es ist so, als wenn ein zusätzliches Auge in eine neue Dimension eintaucht. Plötzlich wird mir die Schönheit rundherum bewusst. Ich begegne den Menschen in einer Geneigtheit, die mich das Besondere in ihnen erkennen lässt. Statt mich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Momenten der Offenheit scheint die Welt<br />
sich in einem anderen Licht zu präsentieren.<br />
Jenseits von Logik und Erwartungen<br />
wird das Erleben vielschichtiger.<br />
Es ist so, als wenn ein zusätzliches Auge<br />
in eine neue Dimension eintaucht.</p>
<p>Plötzlich wird mir die Schönheit rundherum bewusst.<br />
Ich begegne den Menschen in einer Geneigtheit,<br />
die mich das Besondere in ihnen erkennen lässt.<br />
Statt mich über die Unzulänglichkeiten meines Gegenübers aufzuregen,<br />
empfinde ich Mitgefühl. </p>
<p>Ich spüre, dass jeder gibt, was ihm/ihr im Augenblick möglich ist.<br />
Unser Leben ist die Kunst des Möglichen<br />
und nicht die Zufriedenstellung der eigenen Erwartungen.<br />
Die Tiefe des Augenblicks offenbart sich in Momenten der Offenherzigkeit. </p>
<p>Das alles kann ohne Gefühlsduselei geschehen.<br />
Ich brauche nicht in Glückseligkeit davon schwimmen.<br />
Nach wie vor kann Klartext geredet werden.<br />
Doch die Grundstimmung ist anders, weil es nicht um Rechthaberei geht.</p>
<p>Der Schlüssel für dieses Erleben ist aus meiner Sicht Aufgeschlossenheit<br />
gegenüber dem was mir begegnet.<br />
Sobald ich nicht auf die Erfüllung meiner Annahmen warte,<br />
fange ich an, mit anderen Augen zu sehen.</p>
<p>Kindern scheint das naturgemäß einfacher zu fallen,<br />
denn sie agieren weniger ergebnisbewusst.<br />
Doch irgendwann auf dem Weg zum Erwachsenwerden<br />
scheint sich unser Herz zu verschließen.<br />
Vielleicht weil das Denken zur Gewohnheit wird,<br />
oder die Verletzlichkeit schwer auszuhalten ist.</p>
<p>Der Preis für diese Abschottung ist hoch.<br />
Die Welt verliert an Farben, unser Gesichtsfeld verengt sich.<br />
Dabei reicht oftmals ein Blick in ein Kindergesicht,<br />
um sich zu vergegenwärtigen, wie aufregend die Welt sein kann.</p>
<p>Manchmal ist es ein Lächeln, das uns berührt, oder ein Sonnenstrahl der uns wärmt.<br />
Und plötzlich steht die Zeit still.<br />
Wir staunen für einen kurzen Augenblick<br />
und bekommen einen Geschmack, was möglich ist.</p>
<p>Diese Offenheit lässt sich nicht erzwingen.<br />
Ich kann sie vielmehr fördern statt fordern.<br />
Mit ein wenig Übung und Gelassenheit gelingt<br />
mir die Reise ins &#8220;Wunderland&#8221;.</p>
<div class="" style="float:left;margin-right:20px">
<span class="dropcap3 copper_sprite">1</span>
</div>
<div class="" style="overflow:hidden">
<h5>Dem denken einmal Pause gewähren</h5>
<p>Wir brauchen nicht mehr Informationen und Gedanken, sondern weniger.<br />
Wenn die Reizdichte nachlässt, können wir zur Ruhe kommen.<br />
Wir brauchen nicht irgendetwas zu tun, sondern nur zu sein.
</p></div>
<div class="" style="float:left;margin-right:20px">
<span class="dropcap3 copper_sprite">2</span>
</div>
<div class="" style="overflow:hidden">
<h5>Die Stille spüren</h5>
<p>In Momenten der Ruhe spüren wir, wie wenig wir mit unserem Leben verbunden sind.<br />
Es geht nicht um Erlebnismaximierung.<br />
Vielmehr ist Entspannung die Voraussetzung, sich selbst zu spüren.
</p></div>
<div class="" style="float:left;margin-right:20px">
<span class="dropcap3 copper_sprite">3</span>
</div>
<div class="" style="overflow:hidden">
<h5>Übung</h5>
<p>Selber Entspannung und sich Fallenlassen will gelernt sein.<br />
Dafür gibt es zum Glück eine Reihe vom Methoden,<br />
die uns helfen, in die Stille einzutauchen.<br />
Zum Beispiel Meditation, Yoga, Progressive Muskelentspannung,<br />
Thai Chi, Qi Gong oder Spazieren gehen.
</p></div>
<p>Einmal vom Alltag abzuschalten, ist viel mehr als Nichtstun.<br />
Genauer gesagt, lerne ich zu vergessen.<br />
Ich lasse alte Gewohnheiten unter den Tisch fallen,<br />
damit Freiraum für Neues entsteht.</p>
<p>Plötzlich stehen weniger Erwartungen zwischen mir<br />
und dem reinen Glück des Daseins.<br />
Aus meiner Sicht die beste Voraussetzung der Welt zu begegnen.</p>
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