Die Bedeutung und der Klang meiner Worte haben Energie. Auch wenn das Bewusstsein die eigene Wirklichkeit formt, so ist Sprache der Ausdruck. Sprache offenbahrt die eigenen Gedanken. Diese Botschaften erreichen nicht nur andere. Was wir über uns sagen, prägt das Selbstbild. Damit wird unser Ausdruck zum Eindruck.

Aus diesem Grund ist es hilfreich, den inneren Dialog bewusst zu führen. Was denke ich über mich? Wie stelle ich mich dar? Verurteile ich mich oder übe ich Mitgefühl? Kritisiere ich unnachgiebig meine Fehler oder kann ich auch liebevoll über mich schmunzeln?

[pullquote2 quotes=“true“ align=“center“ variation=“orange“ cite=“Ludwig Wittgenstein“]Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.[/pullquote2]

Um die eigenen Möglichkeiten zu leben, dürfen wir lernen, Begrenzungen in der Ausdrucksweise zu erkennen. Gedanken wie „Das werde ich nie können!“ geben mir keine Chance. Ein „Das traue ich mir heute nicht zu.“ dagegen lässt genügend Freiraum für die Zukunft.

Wenn Sprache Wirklichkeit formt, dann schafft reduzierende Sprache eine reduzierte Realität. Kleine Änderungen in der Formulierung rufen mit der Zeit Änderungen im Selbstverständnis hervor. Aus Gedankenmustern entstehen allmählich Überzeugungen. Das was wir denken, wird irgendwann zu unserem Charakter. Diesem Kreislauf sind wir allerdings nicht ausgeliefert. Wir können ihn gestalten.

[pullquote2 quotes=“true“ align=“center“ variation=“orange“ cite=“Fred Kofman“]Unsere wichtigste Entscheidung ist vielleicht die, zu überlegen, wie wir unsere Lebensgeschichte erzählen wollen.[/pullquote2]

Lassen wir nicht zu, dass das, was wir bislang nicht konnten, das beeinträchtigt, was uns an Reichtum offen steht. Führen Sie deshalb Ihren inneren Dialog achtsam und respektvoll.

Sprache ist Schwingung. Sprache ist Energie. Sprache gestaltet meine Wirklichkeit.

Was erzählen Sie heute über sich?