Was hat es mit der Frage auf sich?
Sie kann meines Erachtens mit ein wenig Selbstreflexion aufzeigen,
wohin die Reise im Leben gehen soll.
Und vor allem kann ich heraus finden, aus welchen Beweggründen ich agiere.

Wenn ich eine Aufgabe angehe, frage ich mich, was dabei heraus kommen soll.
Mein Einsatz soll für mich in irgendeiner Weise Erfolg versprechend sein.
Ich möchte meine Bemühungen zu einem positiven Ergebnis führen.
Sonst lohnt sich der Aufwand nicht.

Hört sich im ersten Moment ganz schlüssig an.
Mich überkam allerdings irgendwann das dumpfe Gefühl,
dass es mir nicht nur um das Erreichen von Resultaten ging.
Da war noch eine andere Energie, die dahinter steckte.

Triumphe verbinde ich auch mit Anerkennung und gemocht werden.
Das einzugestehen, fiel mir nicht leicht.
All der Aufwand nur um Aufmerksamkeit zu bekommen?
Ich schaute in den Spiegel und dachte, das kann doch bitte nicht wahr sein.

Mittlerweile kann ich zu meiner Entlastung vorbringen,
dass ich nicht ausschließlich aus Eitelkeit agiere :-)
Doch wie stark mich diese Emotionen beeinflussen, kann ich nur schwer einschätzen.

Bewusst oder unbewusst für das Ego zu arbeiten, sehe ich nicht als Erfolg.
Damit stehe ich mir und anderen im Weg.
Als Gewinn sehe ich die Erkenntnis, was einen im Leben antreibt.

Damit sich mein Dasein rund anfühlt,
möchte ich in den für mich 5 wesentlichen Bereichen voran kommen.
Persönlickeit (persönliches Wachstum, Klarheit, Ausstrahlung)
Gesundheit (Energie, Tatkraft)
Beziehungen (Partnerschaft, Freundschaften, Kinder)
Berufung (Job, Hobby, Aufgaben die ich gerne angehe)
Finanzen (Spielräume haben, schuldenfrei sein)
Glück kann für mich vor allem dann eintreten,
wenn ich meine Aufmerksamkeit auf diese Bereiche konzentriere.

Wenn ich mir immer stärker bewusst werde,
was für mich im Leben zählt, dann werden die Ziele klarer.
Es werden meine Ziele.
Und ich bin immer mehr bereit, mein Bestes zu geben.

Erfolg bedeutet, bewusster den eigenen Weg zu gehen.
Nicht stehen zu bleiben, wenn es steinig wird.
Akzeptieren, dass Fehler in Ordnung sind.

Wenn ich heute spüre, dass ich manche Ziele eher aus Gefallsucht anstrebe,
dann schenke ich mir den Aufwand.
Das spart eine Menge Energie.

Und was ist mit der Eitelkeit?
Sie zu erkennen und auch anzunehmen, ist der erste Schritt.
Der zweite, zu spüren, wann sie mir im Wege steht.
Dann muss ich nur noch üben, mich weniger wichtig zu nehmen :-)

Was bedeutet für Sie Erfolg?